Von Philipp Weichenrieder ⋅ 7/11/2013

“Die Bezie­hung zwi­schen Hip-Hop und House ist so alt wie die Gen­res selbst. Mit gemein­sa­men Wur­zeln im Funk und Soul ent­wi­ckel­ten sich die bei­den Stile neben­ein­an­der. Hin und wie­der ver­bün­de­ten sie sich, wie zum Bei­spiel bei Hip House. Auf dop­pelte Weise wid­met sich Cuthead die­ser Ver­wandt­schaft: zum Einen ver­wen­det er Sam­ples aus Soul oder Funk, zum Ande­ren pro­du­ziert er sowohl House als auch Hip-Hop. Robert Arnold, wie Cuthead für die Behör­den heißt, ver­an­stal­tete mit dem Kol­lek­tiv Kunst:stoff Bre­akz bis 2011 Par­tys in Dres­den, auf denen Breaks, Hip-Hop, Soul, Funk, House und Techno auf die Tel­ler kamen. Kunst:stoff Bre­akz war gleich­zei­tig die erste Label­platt­form für Cuthead, der 2006 erste Geh­ver­su­che mit sei­ner digi­tal ver­öf­fent­lich­ten EP „Blo­cker” machte. Ihr folg­ten die Alben „Mur­doc” (2008) und „City Sli­cker” (2010), alle­samt zum freien Down­load. Wäh­rend Cutheads Tracks anfangs noch stark an Down­beat und Break­beat ori­en­tiert waren, öffne­ten sich die Pro­duk­tio­nen zunächst wob­beln­den Bäs­sen und knar­zi­gen Synths, bis auf „City Sli­cker” neben Hip-Hop-Tracks und Breaks-inspirierten Stü­cken auch die im 4/4-Takt stamp­fende Kick zu hören war

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